Erreichtes
Im Jahr 2025 haben die Teilnehmenden in zehn intensiven Waldwochen folgende beeindruckende Naturschutzmaßnahmen umgesetzt:
- 2.400 Rotbuchen unter instabilen Douglasien-Reihenbeständen gepflanzt, um den Waldumbau hin zu klimaresistenten Mischwäldern voranzutreiben
- Bestandspflege von heimischen Mischbaumarten (Weißtanne, Eiche, Ahorn) durchgeführt und diese von konkurrierender Kraut- und Strauchvegetation freigestellt
- 15 Hochsitze für eine ökologische waldorientierte Jagd konstruiert & zugehörige Schussschneisen freigestellt
- Stillgewässer freigestellt und Flachwasserzonen für Amphibien und Insektenarten geschaffen
- Nicht mehr benötigte Schutzeinrichtungen für Setzlinge in Form von Wuchshüllen und Drahtzäune abgebaut
- Umfangreiche Biotoppflege auf Wiesenflächen durchgeführt - Mähgut entfernt zur Förderung der Artenvielfalt
- Gehölzentnahme und Entbuschung für die Förderung
- des charakteristischen Kultur- und Offenlandschaftsbildes,
- der typischen Heideflächen, insbesondere der Glocken- und Besenheide,
- der moortypischen Flora und Fauna,
- sowie des Erhalts seltener Orchideenvorkommen
- Waldränder durch Entfichtung ökologisch aufgewertet
- Hordengatter aus Dachlatten wurden zusammengesetzt und als Schutzeinrichtung für gepflanzter Bäume in monotonen Fichtenreinbeständen aufgestellt.
Insgesamt wurden beachtliche 5.865 Arbeitsstunden von 205 Personen geleistet. Die Jugendlichen und pädagogischen Fachkräfte haben während der Waldwochen ihre eigene Komfortzone verlassen. Am Ende des Tages konnten die Teilnehmenden immer sehen, was gemeinsam geschafft wurde.
Die Waldwochen waren ein gelungener Mix aus praktischem Tun, Wissens- und Wertevermittlung. Neben der konkreten Naturschutzarbeit standen Persönlichkeitsentwicklung, solidarisches Miteinander und ökologisches Handeln im Fokus. Die Kompetenzen, die die Jugendlichen dabei erworben haben, wirken nachhaltig und werden in den Einrichtungen weitergegeben.